Was bedeutet “Forex”?

Der internationale Devisenmarkt (auch Foreign Exchange, Forex oder FX genannt) ist mit einem täglichen Handelsvolumen von über 3 Billionen US-$ der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt.

Der Devisenmarkt ist ein außerbörslicher Handel (OTC-Markt) zwischen international agierenden Banken, die über ihr Handelsnetzwerk den sogenannten Interbankenhandel betreiben (ohne feste Bindung an einen Börsenstandort). Daneben waren bisher vornehmlich große internationale Investmentbanken und Brokerhäuser sowie multinationale Konzerne und global agierende Vermögensverwalter die dominierenden Teilnehmer in diesem Markt. Zunehmend partizipieren allerdings auch private Händler am Devisenhandel.

Als Devisenhandel bezeichnet man generell das Kaufen einer Währung und das gleichzeitige Verkaufen einer anderen. Die meisten Währungen der Welt verfügen über einen flexiblen Wechselkurs (floating) und werden stets in Währungspaaren gehandelt – z.B. Euro/Dollar oder Dollar/Yen.

Mit jeder Transaktion eröffnet der Händler eine Long-Position und zugleich eine Short-Position. Dabei benennen Devisenhändler die jeweilige Position nach der ersten Währung (Basiswährung) des Währungspaars. Ein Händler, der beim Währungspaar Euro/US-$ (EURUSD) mit 100.000 Stück zum Kurs von 1,3085 einsteigt kauft 100.000,00 Euro und verkauft gleichzeitig 130.850,00 US-$ (Gegenwert 100.000,00 Euro). Er ist also long im Euro und short im US-$.

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