Was sind CFDs?

CFD steht für Contract for Difference (Differenzkontrakt) und räumt dem Käufer/Verkäufer das Recht auf die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs seiner Position ein.

Der zugrundeliegende Basiswert einer Position ist in den meisten Fällen eine Aktie (genannt Aktien-CFD). Der CFD spiegelt den Kurs des Basiswertes eins zu eins wieder und weist die gleiche Liquidität auf. Basiswerte können auch Indizes (Dax 30, Nasdaq 100, Dow Jones Industrial, etc.), Rohstoffe (Rohöl, Eisen, Weizen, etc.), Staatsanleihen (Euribor, Eurobobl, Eurobund, etc.) oder Sektoren (US Banks Sector Index, GER Automobile Sector CFD, etc.) sein.

Der Basiswert geht mit Abschluss des Geschäfts nicht physisch in den Besitz des Anlegers über, sondern lediglich das Recht, die Position wieder zu schließen und die Differenz in bar zu verbuchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Anleger auf steigende oder fallende Kurse spekuliert. Sowohl Käufe als auch Verkäufe sind jederzeit möglich. Wie beim Aktienhandel ergeben sich Gewinne und Verluste aus der Differenz zwischen Ein- und Ausstiegspreis.

Für den Handel muss der Anleger lediglich eine Kaution (Pfand) hinterlegen, die sogenannte Margin. Die Höhe der Margin ist variabel, beträgt aber für die meisten europäischen Aktientitel 3-10 Prozent des ausmachenden Handelsbetrages (Kurs x Stückzahl). Das gebundene Kapital steht dem Anleger nach Schließung der Position wieder zur Verfügung.

Die Laufzeit eines CFD ist zeitlich unbefristet. Es handelt sich nicht um ein Termingeschäft (wie z. B. Optionen, Futures oder Optionsscheine).

Der CFD-Handel ist ein außerbörsliches Geschäft (OTC – over the counter), d. h. CFDs werden nicht direkt an der Börse gehandelt bzw. notiert.

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